Geld verdienen mit Partnerprogrammen
Kategorien: Partnerprogramme
„Wer nicht wirbt, der stirbt“ ist eine alte Weisheit des Handels, doch gerade in einem Medium wie dem Internet ist Werbung ein diffiziles Thema. Stellt ein Unternehmen an einer großen Straße seine Werbetafel auf, dann kann es mit ziemlicher Sicherheit davon ausgehen, das ein Großteil der Verkehrsteilnehmer die Anzeige zumindest unterschwellig wahrnimmt. Im Internet gibt es aber – um im Bild zu bleiben – viel zu viele Nebenstraßen, die nur schlecht flächendeckend mit Werbung versorgt werden können, sollen die Kosten nicht explodieren. So konzentrieren sich Unternehmen auf „Hauptstraßen“ wie die Anzeigen bei Google-Adwords und überlassen die Seitenwege selbstständigen Werbepartnern.
Mittels so genannter Affiliate-Netzwerke wie Belboon oder Zanox lässt sich Werbung effektiv streuen. Der Anbieter einer Dienstleistung (oder Merchant) legt eine Anzeigenkampagne auf. Dazu stellt er auf der Netzwerkseite die entsprechenden Materialien in Text-, Bild-, Html- oder Templateform zur Verfügung und seine Partner binden die Anzeigen in ihre Website ein. Klickt ein Besucher auf die Anzeige, wird ein entsprechender Tracking-Code gesendet und über das Netzwerk lässt sich nachverfolgen, welche Umsätze so generiert wurden. Kommt ein Warenkorb zustande, erhält der Affiliate seine Provision, die prozentual vom Einkaufswert berechnet oder als „Fallpauschale“ ausgezahlt wird. Bei der prozentualen Abrechnung hat der Merchant die Möglichkeit, zu überprüfen, was tatsächlich von den bestellten Waren abgesetzt wurde und den Betrag und damit die Vergütung des Affiliates entsprechend anzupassen. Dies ist sinnvoll, da Kunden gerade bei Dessous- oder anderen Mode-Shops das gewünschte Kleidungsstück häufig in mehreren Größen kaufen, um dann das mit der optimalen Passform zu wählen und die anderen Stücke zurückzuschicken. Trotzdem kann der Affiliate ohne viel Aufwand gutes Geld verdienen, wenn er einige Voraussetzungen beachtet. Um in das Partnerprogramm aufgenommen zu werden, muss er sich selbstverständlich zuerst auf der entsprechenden Website registrieren. Dort kann er sich dann bei den Merchants um die Teilnahme am Programm bewerben. Ein Teil der Merchants gibt die Teilnahme unkontrolliert frei, die Mehrheit wird bis auf so genannte Premiumpartner – meist professionelle Internetwerbeagenturen – alle Anmelder überprüfen. Häufige Ablehnungsgründe sind ein unprofessionelles Äußeres der Website, rechtliche Fehler wie ein fehlendes Impressum oder unerwünschte oder gar fehlende Innhalte. Wer sich also für ein Programm entscheidet, der sollte sich selbstkritisch die Frage stellen, ob er als Merchant auf dieser Seite werben würde.
Wird der Partner angenommen, kann er die Werbemittel seiner Wahl in die Seite einbauen und muss nur noch warten, bis das Geld auf seinem Konto landet. Das kann aber eine Weile dauern, denn die Standardfreischaltung z.B. bei Belboon dauert 45 Tage, viele Merchants verlängern diese Frist, um genügend Zeit zur Überprüfung der realen Umsätze zu haben.